Herzlich willkommen! Welcome!

Die Vision des Zen Peacemaker Ordens:
Wir stellen uns eine Welt vor, in der jede Person und jede Gesellschaft als Ganzes zur Einsicht in die gegenseitige Abhängigkeit allen Lebens erwacht. In der alle Geschöpfe in Harmonie leben, alles und alle miteingeschlossen sind, Leben nachhaltig gefördert wird und jegliches Leiden unter Gewalt und Unwissenheit erlischt.

The Vision of the Zen Peacemaker Order:
We envision a world in which each person and society as a whole awaken to the interdependence of life, where all beings live in harmony, everything is included, life is sustainable, and suffering from violence and ignorance is extinguished.

GENJO MARINELLO TELLS ME, „ZEN POINTS AT OUR DEEP, TRUE NATURE.
Every part of us is true nature, but we don’t often tap or touch or dip into the deepest part of our nature which – I think – ultimately blends into what we might call the collective unconscious or capital M ‘Mind’. We usually have a very narrow individualistic perspective of ourselves and who we are and our place in the universe, and Zen points at an experience or a practice or a training that helps us transcend our ego identity and discover our deeper seamless nature with all beings great and small, animate and inanimate.”
(Richard Bryan McDaniel: CYPRESS TREES IN THE GARDEN, chapter four: Genjo Marinello)

 

GENJO MARINELLO SAGT ZU MIR, "ZEN VERWEIST AUF UNSERE TIEFE, WAHRE NATUR.
Jeder Teil von uns ist wahre Natur, aber oft erschließt sie sich uns nicht oder wir berühren sie nicht oder wir dringen nicht zu dem tiefsten Zeit unserer Natur vor, der - so denke ich - letztendlich mit dem verschmilzt, was wir das kollektive Unbewusste oder "Mind" (Geist) mit einem großen "M" nennen würden. Gewöhnlich haben wir eine recht enge individualistische Sichtweise auf uns selbst und wer wir sind sowie auf unseren Platz im Universum, während Zen auf eine Erfahrung oder eine Praxis oder ein Training zielt, dass uns dabei hilft, unsere Ego-Identität zu transzendieren und unsere tiefere Natur zu entdecken, die uns nahtlos mit allen großen und kleinen, beseelten und unbeseelten Wesen, verbindet."
(Richard Bryan McDaniel: CYPRESS TREES IN THE GARDEN, chapter four: Genjo Marinello)

Aktuelle Veranstaltungen mit Genjo Marinello Osho (aus Seattle/WA) in Bonn

Dharma-Vortrag mit dem Titel "Zen als Weg zu 'Blauer-Himmel-Geist'"

Mittwoch, 3. Februar 2016 um 19 Uhr

Ort: Zentrum für Lebenskunst und Bewegung, www.lebenskunst-bonn.de

Sesshin "Zen als Weg zu 'Blauer-Himmel-Geist'" mit Genjo Marinello Osho

4.-8. Februar 2016 (Do-Mo) 

Ort: Hof Kuppen (Siegerland), www.hof-kuppen.de

Weitere Info und Anmeldung

Termine 2017

Dharmatalk: Februar 2017
Sesshin " Zen als Weg zu...": Februar 2017
mit Zen-Meister Genjo Marinello, Nähe Bonn 

 

www.zenpeacemakers.org
www.zenpeacemakers-bonn.de
www.winkelmann-seminare.de
Heilsames Schreiben als Medizin für von Genozid, Krieg, Traumata betroffene Menschen und ihre Angehörigen

Die Drei Grundsätze der Zen Peacemaker

  • Nichtwissen: Nichtwissen ist der Ursprung aller Lebensäußerungen. Ich betrachte alle Äußerungen des Lebens als Lehren des Nichtwissens.
  • Zeugnis ablegen: Ich lasse es zu, von der Freude und dem Leid der Welt berührt zu werden. 
  • Liebevolles Handeln: Handlung, die aus Nichtwissen und Zeugnis ablegen entsteht

Die Zehn Gelübde:

1. Nicht Töten: Ich werde kein Leben führen, das mich oder andere schädigt, und ich werde auch niemanden zu einem solchen Leben ermutigen. Ich erkenne an, dass ich nicht getrennt bin von dem, was ist. Ich werde in Einklang leben mit allem Leben und der Umwelt, die es nährt.

2. Nicht Stehlen: Ich werde zufrieden sein, mit dem, was ich habe. Ich werde freigebig das geben, was benötigt wird, werde um es bitten und es annehmen.

3. Keusches Verhalten: Ich werde allen Geschöpfen mit Ehrerbietung begegnen. Ich werde Liebe und Freundschaft geben und annehmen, ohne anzuhaften.

4. Nicht Lügen: Ich werde die Wahrheit sagen und niemanden täuschen. Ich werde mir selber tief zuhören und von meinem Herzen aus sprechen. Ich werde sehen, was ist, und in Übereinstimmung damit handeln.

5. Sich keinen Täuschungen hingeben: Ich werde berauschende Mittel und Wege vermeiden und auch niemand anderen dazu ermutigen. Ich werde allen Erfahrungen offen und vorurteilsfrei begegnen.

6. Nicht über die Fehler und Irrtümer anderer sprechen: Ich werde von anderen und mir selber in einer Offenheit sprechen, die für Entwicklungen Raum läßt. Ich werde die Verantwortung für alles in meinem Leben übernehmen.

7. Sich nicht selbst erhöhen und andere herabsetzen: Ich werde sagen, was ich als die Wahrheit ansehe, ohne mich oder andere zu beschuldigen. Ich werde mein Bestes geben und die Ergebnisse akzeptieren.

8. Nicht geizig sein: Ich werde alle Zutaten meines Lebens nutzen und zur Verfügung stellen. Ich werde weder in mir noch in anderen einen Geist des Mangels nähren.

9. Nicht ungehalten sein: Ich werde mir Ärger, Groll, Wut oder Rachegedanken bewußt machen und angemessen und möglichst gewaltfrei in Beziehung zu mir und anderen treten. Ich werde üben, Leid in Weisheit umzuformen. Ich werde alle schwierigen Erfahrungen in meinen Weg von Studium und Praxis aufnehmen.

10. Mich nicht unaufmerksam und geringschätzig gegenüber den Drei Kostbarkeiten: Buddha, Dharma, Sangha verhalten: Ich werde mein Leben als Werkzeug des Friedenstiftens ehren. Ich werde mich und die anderen als Ausdruck von Einheit, Verschiedenheit und Harmonie anerkennen.